Da alle immer die besten Anbieter küren, möchte ich auf www.email-vergleich.com mal eine Ausnahme machen: mit eurer Hilfe suche ich “Deutschlands schlechtesten E-Mail Anbieter”. Nehmt also teil bei “DSDSEA-Deutschland sucht den schlechtesten E-Mail Anbieter” und lästert über eure Erfahrungen wie Dieter Bohlen über seine Kandidaten. Schließlich gibt es in der Filmbranche ja auch die “Goldene Himbeere”. Und seit heute gibt es in der E-Mail Branche “DSDSEA”.
Die Teilnahme ist ganz einfach. Sucht euch aus der folgenden Liste den für euch schlechtesten E-Mail Anbieter heraus und klickt dann auf “Submit”. Wer im Detail erklären möchte, warum dieser Anbieter der schlechteste ist, kann einfach am Ende des Textes einen Kommentar hinterlassen.
Ziel dieser Aktion ist es, zukünftige E-Mail Nutzer vor bescheidenen E-Mail Diensten zu warnen. Ich freue mich auf rege Beteiligung und bin gespannt auf das Ergebnis.
[UPDATE 29.01.2010, 14:30 Uhr]
Die ersten Ergebnisse liegen vor. Demnach sind web.de und Freenet Mail die schlechtesten E-Mail Anbieter in Deutschland. Nachvollziehbar, wenn man sich die Leistungen im Detail anschaut (siehe: E-Mail Anbieter Vergleich). Diese Woche gab es eine Panne bei GMX. An diesem besagten Tag gab es zahlreiche Stimmen für (oder besser: gegen) GMX. Diese habe ich fairerweise rausgerechnet.
Stimmt bitte weiter ab. Denn je mehr Stimmen, desto valider das Ergebnis.
T-Online integriert den AOL Instant Messenger (kurz: AIM). Auf diese Weise können T-Online Nutzer den Messenger aus dem E-Mail Dienst heraus nutzen. Ein Software Download wird daher nicht benötigt. Mit AIM bzw. ICQ Nutzernamen und Kennwort kann man somit mit über 52 Millionen Teilnehmern des Instant Messengers chatten.
Viele der Mitbewerber im E-Mail Markt besitzen schon lange einen integrierten Multimessenger. Welche Anbieter das sind, kann unter folgendem Link nachgelesen werden: E-Mail Anbieter Vergleich.
Derzeit scheinen sämtliche E-Mail Anbieter die E-Mail revolutionieren zu wollen. Google Wave ist nichtmals auf dem Markt und schon lässt Mozilla verlauten, dass diese ebenfalls an einem E-Mail Nachfolge-System namens “Raindrops” arbeiten. Was Google Wave können soll, wurde ja bereits in folgendem Artikel beschrieben: “Wie wird sich die E-Mail Kommunikation in Zukunft entwickeln?”
Aber was kann Mozilla Raindrops?
Raindrops soll die E-Mail wieder persönlich machen und die wichtigsten Nachrichten von Freunden, Mitarbeitern und Familie wieder in den Vordergrund stellen. Es geht dabei um ein intelligentes Inbox-Systeme, das wichtige von unwichtigen Nachrichten automatisch unterscheiden kann. Dabei werden Nachrichten von unterschiedlichen Quellen bezogen, von E-Mail Accounts via Pop3 bzw. IMAP4, von Twitter, Facebook, Flickr oder sonstigen Social Networks. Ziel von Raindrops ist es sämtliche Nachrichten zu aggregieren, um diese an einem zentralen Ort zu speichern und den Überblick über diese zu behalten. Um die Vorgehensweise an einem Beispiel darzustellen, nehme man mal an, dass ein Freund einen Link zu einem YouTube Video schickt. Sei es nun über E-Mail, Twitter, Skype oder aber auch Facebook. Gewöhnlich muss man dem Link folgen und sich das Video an einer anderen Stelle anschauen. Mit Raindrops soll es möglich sein, das Video direkt an Ort und Stelle zu schauen, nämlich eingebettet als Widget auf der Raindrops Plattform.
Hier eine Video-Präsentation von Mozillas neuer Erfindung, welche 2010 auf dem Markt kommen soll und Google Wave sicherlich Konkurrenz machen wird.
Aber auch Yahoo hat sich in den letzten Tagen zu Wort gemeldet. So wird auch dort fleißig entwickelt. In nächster Zeit sollen über die Yahoo Mail Plattform Updates von Freunden und Bekannten empfangen werden sollen. Seien es neue Blog-Einträge, Video-Uploads, abgegebene Kritiken, Tweets oder sonstige Aktivitäten von Kontakten, all diese Informationen sollen innerhalb der Yahoo Mail Plattform dargestellt werden. Außerdem arbeitet Yahoo ebenfalls an einem intelligenten Postfach-Systen. So sollen E-Mails von Usern, mit denen man oft E-Mails schreibt, ganz oben in der Liste erscheinen und E-Mails von unbekannten Usern ganz unten in der Liste oder aber auch im Spam-Ordner angezeigt werden.
Na so ists richtig. Nach jahrelanger scheinbarer Stagnation in der E-Mail Entwicklung geht nun ein Ruck durch die komplette Branche. 2010 wird uns sicherlich viele Neuerungen bescheren.
Bei meinem täglichen “Surfgang durch die Blogosphäre” bin ich auf einen wirklich schönen Beitrag gestoßen. Und zwar werden dort die einzelnen E-Mail Dienste anhand von Screenshots beschrieben. Wer also auf der Suche nach einem neuen E-Mail Dienst bzw. einer neuen E-Mail Adresse ist, kann auf der folgenden Seite schon einmal mit der Handhabung und dem Design vertraut werden.
Ich selbst zahle für meine E-Mail Adresse, da ich die massive Werbeflut auf Free Mail Diensten als sehr störend empfinde. Außerdem gönne ich mir den Luxus, um weitaus größere E-Mail Anhänge versenden und empfangen zu können. Ein weiterer Vorteil von Premium Diensten, neben diversen Zusatzfunktionen wie Faxversand, ist der telefonische Support. Dieser wird bei manchen Premium Diensten zu humanen Preisen angeboten (meist 14 ct. pro Minute).
Doch es gibt Unterschiede. Zum Beispiel gibt es Anbieter wie Direct Box, die nicht einmal IMAP anbieten. Eine Funktion, die ich standardmäßig schon von einem Free Mail Dienst erwarten würde. A propos Direct Box: Diese schlagen mit 1,99 € pro Minute beim telefonischen Support zu Buche.
Nicht alle Premium E-Mail Dienste stellen einen komplett werbefreien Service zur Verfügung, obwohl viele damit werben. Laut Stiftung Warentest war im Testzeitraum nur Yahoo Mail Plus absolut werbefrei. Arcor Pia Plus überzeugte wenigstens noch mit wenig Werbung. Unterschiede gibt es außerdem bei den jeweiligen Speicherkapazitäten. Für 2,99 € bekommt man bei Freenet Mail Plus und GMX Pro Mail 5 GB Speicher. Google Mail bietet 7,3 GB kostenlos an. Also wenn ich schon für meine E-Mail Adresse zahle, erwarte ich schon unbegrenzten Speicher. Denn ich möchte nicht jedes Jahr neuen Speicher für weitere Gebühren hinzubuchen. Dafür muss man allerdings bei Google Mail mit dem Gefühl leben, dass jemand mitliest.
So viel von mir.
Folgende Übersicht zeigt die Leistungen der einzelnen Premium E-Mail Dienste.
1&1 MailXchange habe ich nicht in die Betrachtung einbezogen. Dort bekommt man ab 1,49€ im Monat neben der E-Mail Adresse und dem E-Mail Postfach eine eigene .de Domain.
Alle Angaben ohne Gewähr.