Das hat 1&1 Vostand Jan Oetjen bekannt gegeben nachdem die Deutsche Post verkündet hatte für das Konkurrenzprodukt 20 Cent pro E-Mail einzunehmen.
Wie bereits mehrmals hier berichtet steht De-Mail für sichere, rechtsverbindliche E-Mail Kommunikation inklusive Identifizierungsdienst und einem gesicherten Dokumenten-Safe und soll insbesondere in der Behördenkommunikation Verwendung finden.
Im Sommer will die Deutsche Post mit dem Dienst an den Markt gehen und verlangt im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz relativ hohe Preise. In Dänemark kostet eine E-Mail mit ähnlichen Sicherheitsstandards nur 8 Cent.
Die Post begründet diesen Preis mit enormen Sparpotenzialen für den Kunden gegenüber dem klassischen Einschreiben, welches derzeit 2 € kostet, und der Rechtsverbindlichkeit einer derartigen E-Mail. Zudem spart man sich den Weg zur Post.
Kaum war jedoch die Preismeldung der Deutschen Post ausgesprochen, konterte Mitbewerber United Internet prompt. Diese werden nämlich den Dienst für 15 Cent pro E-Mail anbieten. Denkbar wären auch einstellige Cent-Beträge.
Der Konkurrenzkampf scheint jetzt bereits gestartet zu sein, obwohl die Dienste überhaupt noch nicht auf dem Markt sind.
Bei der Entwicklung zu dem De-Mail Projekt arbeiteten die Telekom, United Internet, das Bundesinnenministerium und die Deutsche Post einst zusammen. Im März 2009 zerstritten sich die privaten Unternehmen und so stieg die Deutsche Post aus dem Konsortium aus, um an einer eigenen Version zu arbeiten.
Derzeit hat es den Anschein, dass die Deutsche Post früher an den Markt gehen wird und diesen somit in der ersten Zeit bestimmen wird.
Kritik wird jedoch jetzt schon geübt. Um den Dienst nutzen zu können, müssen sich Interessenten bei einem Bürgerportal registrieren. Das heißt, es werden abermals Daten gesammelt, wobei unklar ist für welche Zwecke diese Daten noch verwendet werden. Außerdem fragt man sich wie sicher das System letztendlich wirklich ist.
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Februar 9th, 2010 | Datenschutz, Datensicherheit, De-Mail, Deutsche Post Mail, E-Mail Anbieter, E-Mail der Zukunft, News, Sicherheit im Netz | Tags: De-Mail, Deutsche Post Mail, E-Mail Anbieter, E-Mail Sicherheit, email anbieter, email news, email trends, email zukunft, mail news, sichere e mail, sichere email, sicherheit mail | 0 Comments
Nach zahlreichen Versuchen www.gmx.de zu erreichen, habe ich es jetzt aufgegeben. Auch POP3 bzw. IMAP E-Mail Konten sind von dem Ausfall betroffen.
Die Gründe für diese Panne stehen derzeit noch nicht fest.
Sobald es eine Stellungnahme gibt, werde ich diese unverzüglich hier posten.
Nachtrag 17:32 Uhr: Laut GMX wird derzeit mit Hochdruck an der Panne gearbeitet. Leider gibt es derzeit noch keine genaueren Informationen zur Ursache.
Nachtrag 21:15 Uhr: Eine Datenbank-Störung war für die Panne verantwortlich. Das System ist wieder angelaufen und die Dienste sind wieder erreichbar. Wie es zu der Störung kam, bleibt bisher unklar. Fraglich bleibt außerdem, was mit den E-Mails passiert ist, die während dem Ausfall verschickt wurden. Gingen diese zurück an den Empfänger? Werden diese später nachgereicht? Oder gingen diese gar verloren? Fragen, zu den GMX bisher noch nicht Stellung genommen hat. Die Seiten web.de und 1und1.de, die ebenfalls zu United Internet gehören, blieben von der Störung jedoch verschont.
Januar 25th, 2010 | E-Mail Anbieter, Email, News | Tags: E-Mail Anbieter, email anbieter, email news, email trends, GMX Ausfall, GMX Panne, gmx.de nicht erreichbar, mail news | 0 Comments
Derzeit werden Google Anzeigen unter Google Mail nur im Kontext der aktuell geöffneten E-Mail eingeblendet. Laut Googlewatchblog wird diese Funktion erweitert. Bald werden sich die Google Anzeigen auch auf die Inhalte der restlichen E-Mails beziehen. Google begründet diesen Schritt mit der mangelnden Relevanz von Google Anzeigen für einzelne E-Mails. So werden bei E-Mails mit z.B. Geburtstagsglückwünschen selten nützliche bzw. keine Anzeigen eingeblendet. Der Nutzen für den User würde sich, laut Google, erheblich erhöhen, wenn sich die Anzeigen auf die komplette Inbox beziehen.
Google hebt dabei besonders hervor, dass die Auslieferung der Anzeigen vollkommen automatisch abläuft und kein Mitarbeiter oder Werbekunde auf die Inhalte der E-Mails zugreifen kann.
Automatismus hin oder her, die Frage ist doch: Möchte man überhaupt, dass etwas oder jemand auf Inhalte privater E-Mails zugreift.
Glücklicherweise kann man die Werbeeinblendungen auch deaktivieren. Dazu benötigt man man lediglich das Firefox Plugin AdBlock Plus, welches man auf http://adblockplus.org/de findet. Anschließend fügt man in den Einstellungen des Plugins folgende 4 Filterreglen hinzu:
mail.google.com#div(class=u5)
mail.google.com#div(class=nH u8)
mail.google.com#div(class=u9)
mail.google.com#div(class=vb)
Dies hindert Google wahrscheinlich nicht, die E-Mails „automatisch“ zu durchleuchten, aber zumindest bekommt man die Anzeigen dann nicht mehr zu sehen.
Januar 22nd, 2010 | Allgemein, Datenschutz, Datensicherheit, E-Mail Anbieter, News, Sicherheit im Netz | Tags: E-Mail Anbieter, E-Mail Sicherheit, email anbieter, email funktionen, email news, mail news, mail trends, sichere e mail, sichere email, sicherheit mail | 0 Comments
Die Deutsche Post rüstet sich für die Zukunft und kommt im Frühjahr mit einem neuen Geschäftskonzept auf den Markt, um den Umsatzrückgängen der letzten Jahre entgegen zu wirken. Dabei soll es in Zukunft möglich sein, Briefe per E-Mail in Auftrag zu geben. Die Post druckt die Schriftstücke anschließend aus und der Postbote bringt diese zu dem gewünschten Empfänger. Da auch der Absender anhand seiner Postadresse identifizierbar ist, soll Spam somit vermieden werden. Neben der bequemen Versandart soll auf diese Weise besonders die Zustellzeit verkürzt werden. Insbesondere Briefe, die ins Ausland verschickt werden, erreichen auf diese Weise schneller ihr Ziel.
Die Bundesnetzagentur muss den Preisantrag der Post noch genehmigen. Laut diesem Antrag soll ein derartiger Brief für 46 Cent angeboten werden. Dies ist günstiger als der klassische Versand eines Standardbriefes, da die Post die Briefe Digital entgegen nimmt und somit Kosten spart. Kompakt- und Großbrief sollen über den virtuellen Weg 73 Cent bzw. 1,45 € kosten. Einschreiben sollen ebenfalls möglich sein. Preise für den Versand von mehr als 50 Briefen muss sich die Post nicht genehmigen lassen.
Zielgruppe dieses Projekts sind vorerst Banken, Behörden oder aber auch Versicherungen.
Dieses Projekt soll den Weg ebnen für ein weiteres großes Vorhaben, welches die Post in diesem Jahr noch realisieren möchte: sichere und rechtsverbindliche E-Mail Kommunikation zu ermöglichen. Dabei muss sich jeder Teilnehmer mit seinem Ausweis identifizieren. Die Verbindung von E-Mail Client und Mailserver sind stets verschlüsselt und der Absender wird durch die digitale Signatur eindeutig identifiziert. Die Preise für diesen Dienst stehen bis dato noch nicht fest. Das Thema wurde bereits mehrmals auf diesem Blog behandelt:
Januar 15th, 2010 | Allgemein, Datenschutz, Datensicherheit, De-Mail, Deutsche Post Mail, E-Mail Anbieter, E-Mail der Zukunft, News, Sicherheit im Netz | Tags: De-Mail, Deutsche Post Mail, E-Mail Anbieter, E-Mail Sicherheit, email anbieter, email news, email trends, email zukunft, mail news, mail trends, mail Zukunft, sichere e mail, sichere email, sicherheit mail | 0 Comments
Da alle immer die besten Anbieter küren, möchte ich auf www.email-vergleich.com mal eine Ausnahme machen: mit eurer Hilfe suche ich “Deutschlands schlechtesten E-Mail Anbieter”. Nehmt also teil bei “DSDSEA-Deutschland sucht den schlechtesten E-Mail Anbieter” und lästert über eure Erfahrungen wie Dieter Bohlen über seine Kandidaten. Schließlich gibt es in der Filmbranche ja auch die “Goldene Himbeere”. Und seit heute gibt es in der E-Mail Branche “DSDSEA”.
Die Teilnahme ist ganz einfach. Sucht euch aus der folgenden Liste den für euch schlechtesten E-Mail Anbieter heraus und klickt dann auf “Submit”. Wer im Detail erklären möchte, warum dieser Anbieter der schlechteste ist, kann einfach am Ende des Textes einen Kommentar hinterlassen.
Ziel dieser Aktion ist es, zukünftige E-Mail Nutzer vor bescheidenen E-Mail Diensten zu warnen. Ich freue mich auf rege Beteiligung und bin gespannt auf das Ergebnis.
[UPDATE 29.01.2010, 14:30 Uhr]

Die ersten Ergebnisse liegen vor. Demnach sind web.de und Freenet Mail die schlechtesten E-Mail Anbieter in Deutschland. Nachvollziehbar, wenn man sich die Leistungen im Detail anschaut (siehe: E-Mail Anbieter Vergleich). Diese Woche gab es eine Panne bei GMX. An diesem besagten Tag gab es zahlreiche Stimmen für (oder besser: gegen) GMX. Diese habe ich fairerweise rausgerechnet.
Stimmt bitte weiter ab. Denn je mehr Stimmen, desto valider das Ergebnis.
Januar 12th, 2010 | E-Mail, E-Mail Anbieter, E-Mail Vergleich, email anbieter test, email anbieter vergleich, email provider vergleich, mail vergleich | Tags: E-Mail Anbieter, email account vergleiche, email anbieter, email anbieter vergleich, email dienst vergleich, email provider vergleich, email vergleich, mail provider | 0 Comments