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E-Mail weiterhin meist genutzter Online Dienst in Deutschland

TNS Infratest hat das weltweite Medienverhalten analysiert. Diesbezüglich wurden 50 000 Menschen in 46 Ländern befragt.

Das Ergebnis: das Internet bleibt der wichtigste Medien- und Informationskanal.
61% der Menschen nutzen täglich das Internet. Im Vergleich dazu sehen 54% der Befragten täglich fern, 36% hören Radio und lediglich 32% lesen täglich die Zeitung.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist der weltweite Anstieg der Nutzungsdauer in Social Networks. Im weltweiten Durchschnitt verbringen die User laut Studie mittlerweile mehr Zeit in Social Networks wie Facebook, StudiVZ und Xing als mit klassischen E-Mail Diensten.

In Deutschland ist dieser Trend nicht zu erkennen. Hierzulande verbringen die Nutzer durchschnittlich 5 Stunden mit dem Schreiben und Lesen von E-Mails und nur 3,1 Stunden mit Social Networks pro Woche. Somit ist Deutschland das einzige Land, in dem E-Mail mehr genutzt wird als Social Networks.
Generell zeigen sich deutsche Internet Nutzer deutlich zurückhaltender im Netz. So haben nicht einmal 50% der deutschen Nutzer Bilder auf Social Network Plattformen hochgeladen und lediglich 44% haben jemals einen Blog- oder Forumsbeitrag verfasst.

Die aktivsten Nutzer von Social Networks befinden sich in Malaysia (9 h/Woche), Russland (8,1 h/Woche), und der Türkei (7 h/Woche).

Laut Studie wird mit der anhaltenden Verbreitung von Smartphones und dem mobilen Internet auch die Nutzung von Social Networks in Zukunft noch weiter ansteigen.

Wir sind gespannt, wann und ob die E-Mail in Deutschland als beliebtester Online Dienst abgelöst wird.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier: http://discoverdigitallife.com/

Der E-Postbrief – ein erster Eindruck

Die letzten Monate standen ganz im Zeichen der E-Mail: De-Mail hat die Pforten zur Pre-Registrierung geöffnet und die Deutsche Post hat den Dienst „E-Postbrief“ auf den Markt gebracht. Dabei scheut die Post keinerlei Kosten, um den Dienst zu vermarkten. Medienberichten zufolge werden insgesamt 80 Mio. Euro in Werbung investiert. Und allem Anschein nach mit Erfolg: in den ersten Tagen wurden bereits 250 000 Anmeldungen verzeichnet.

Doch was bietet der E-Postbrief?
Mit dem E-Postbrief ist es möglich sichere und rechtsverbindliche E-Mails auszutauschen. Allerdings wird dabei die TLS-Verschlüsselungstechnologie verwendet, die bereits in der Vergangenheit Sicherheitslecks aufwies. Darüber hinaus ist diese Art der sicheren und rechtsverbindlichen E-Mail Kommunikation nur möglich, wenn Absender und Empfänger einen E-Postbrief Account haben. Wenn es darum geht, eine rechtsverbindliche E-Mail an einen Empfänger zu versenden, der nicht über einen E-Postbrief Account verfügt, kommt der so genannte Hybridbrief zum Tragen- ein weiterer Dienst der Post. Als Hybridbriefe bezeichnet man Nachrichten, die online erstellt werden und anschließend ausgedruckt auf klassische Weise an den Empfänger übermittelt werden. Auch hier zeigt sich ein Sicherheitsleck, denn es ist nicht zu 100% gewährleistet, dass ein Mitarbeiter der Post nicht doch eine ausgedruckte E-Mail liest.

Welchen Mehrwert bietet der Dienst für Privatpersonen?
Sicherlich spart man sich den Weg zur Post für jeden Brief, den man verschicken möchte. Doch wie viele rechtssichere Briefe (Einschreiben mit Rückschein) versendet man als Privatperson pro Jahr, dass sich die umständliche Anmeldeprozedur lohnt, bei der man letztendlich doch in eine Post-Filliale gehen muss, um via PostIdent-Verfahren für den Dienst freigeschaltet zu werden.
Ein großes Sparpotenzial ist auch nicht gegeben, da ein E-Postbrief -wie auch ein klassischer Brief- 55 Cent kostet.
Außerdem bringt der Dienst auch Pflichten für den registrierten Nutzer mit sich: denn laut den AGBs verpflichtet sich jeder E-Post Kunde, mindestens einmal pro Werktag das Postfach zu überprüfen. Jeder Kunde läuft somit Gefahr, Fristen zu versäumen, wenn das Postfach nicht regelmäßig überprüft wird.

Fazit
Sowohl De Mail als auch E-Post bieten gute Ansatzpunkte. Dennoch ist es ein Dienst, der primär für Unternehmen nützlich sein wird, um den Verwaltungsaufwand -wie zum Beispiel bei Gehaltsabrechnungen- zu reduzieren.

Wir würden gerne eine kleine Umfrage vornehmen
Wird sich dieser Dienst durchsetzen?
Wie sehen Sie den Dienst? Werden Sie diesen nutzen?

Ich freue mich auf eine rege Diskussion.

Spam-Aufkommen in Deutschland weiterhin auf Rekordniveau

Laut eleven, führender deutscher E-Mail Sicherheitsspezialist, machte das Spam-Aufkommen im Mai 2010 96,2 % des gesamten E-Mail Verkehrs aus. Zu 87 % wurden in diesen Spam E-Mails Pharma-Themen behandelt. Dies geht aus dem E-Mail Security Report 2010 hervor, welcher aktuelle Zahlen und Trends zum Thema Spam und Malware beinhaltet und mehrmals im Jahr veröffentlicht wird.

7,8 % des weltweiten Spam-Aufkommens wird aus Deutschland heraus verursacht. Damit rangiert Deutschland, was den Spam-Versand angeht, nur knapp hinter den USA auf Platz 2.

Ein weiterer negativer Trend, der verzeichnet wurde, ist der steigende Anteil an Malware E-Mails. Dieser hat sich gegenüber Jahresbeginn vervierfacht. 70 % dieser Malware E-Mails entfallen auf Trojaner.

Ein guter Spam- und Virenschutz ist bei derartigen Zahlen unerlässlich.

Verwandte Artikel:

Aktuelle Meldungen zum Thema E-Mail: Yahoo Mail, Hotmail und Google Wave

Nokia und Yahoo beschließen Partnerschaft

Demnächst wird es auf dem Ovi-Portal von Nokia einen E-Mail Dienst geben, der von Yahoo beigesteuert wird. Außerdem können Ovi-User in Zukunft die Yahoo Chat Funktionalität nutzen.
Im Gegenzug werden Yahoo Nutzern sämtliche Karten- und Navigationsdienste von Nokia bereitgestellt.

Weitere Infos: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nokia-und-Yahoo-kooperieren-bei-Mail-und-Karten-1006175.html

Hotmail führt neue Funktionen ein

Nachdem Hotmail im Freemail-Bereich Anschluss an Google- und Yahoo Mail verloren hatte, kommen nun lang ersehnte Erweiterungen des E-Mail Dienstes. So soll es neben einem neuen Design u.a. folgende neue Features geben:

  • 10 GB Speicher
  • Dateianhänge werden direkt in der E-Mail angezeigt und müssen nicht gesondert herunter geladen werden.
  • verbesserte Synchronisation mit mobilen Endgeräten
  • Direkte Kategorisierung von eingehenden E-Mails nach Kontakten zur besseren Übersicht

Allerdings müssen sich die Hotmail Kunden noch ein wenig gedulden, denn die neuen Funktionen sollen laut Microsoft erst „in mehreren Wochen“ verfügbar sein.

Trennung per E-Mail

Laut einer Forsa-Umfrage trennen sich 14% aller 14-19 Jährigen via E-Mail oder SMS.
Selbst über 60 Jährige gaben an, schon einmal via SMS eine Beziehung beendet zu haben (immerhin 2%).

Naja, technologischer Fortschritt birgt anscheinend auch Nachteile. Insgesamt – und das ist beruhigend – bevorzugt die Mehrheit jedoch eine Trennung über den persönlichen Weg.

Google Wave nun für alle offen

Es ist sehr ruhig geworden um Google Wave. Nach dem anfänglichen Hype, kehrt nun ein wenig Desinteresse ein. Dabei wurde das Produkt schon als eine „Revolution der E-Mail Kommunikation“ gehandelt.

Doch die ersten negativen Berichte ließen nicht lange auf sich warten. So beschwerten sich viele Nutzer über die Unübersichtlichkeit des Dienstes. Außerdem kritisieren die Nutzer -wie bei allen Google Produkten- den Umgang mit Nutzerdaten.

Aber überzeugt euch selbst: Google Wave

Mehr Informationen zu Google Wave:

United Internet greift die Post im Kerngeschäft an (De-Mail vs. ePost bzw. E-Postbrief)

Nachdem United Internet mit De-Mail bereits der größte Konkurrent des Onlinebriefs der Deutschen Post ist, kommt nun der Hybridbrief auf den Markt.

Als Hybridbriefe bezeichnet man Nachrichten, die online erstellt werden und anschließend über einen Dienstleiter ausgedruckt auf klassische Weise an den Empfänger übermittelt werden.
Diese Dienstleistung wird United Internet laut Medienberichten zeitgleich zum Start des Onlinebriefs (ePost bzw. E-Postbrief) der Deutschen Post im Sommer anbieten. Mit De-Mail wird allerdings erst Ende 2010 zu rechnen sein.

United Internet kooperiert beim Hybridbrief mit Mitgliedern der Mail Alliance, die als Dienstleister die Briefe an den Endkunden bringen sollen und greift somit die Deutsche Post im Briefgeschäft an.
Die Kosten für ein Hybridbrief sollen sich auf 55 Cent belaufen.

Der große Vorteil eines Hybridbriefs liegt in der hohen Reichweite. Denn immerhin haben 30% der Bevölkerung noch keinen Internet-Zugang und können somit weder über Freemail, De-Mail oder Onlinebrief (ePost bzw. E-Postbrief) erreicht werden. Unternehmen sehen sowohl im Hybrid- als auch im Onlinebrief Kostenersparnisse beim Kuvertieren und Druck.

Ob und welche Dienste sich durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Die Deutsche Post soll bereits mehrere Großkunden (ADAC, Deka, etc) für das Projekt „Onlinebrief“ (ePost bzw. E-Postbrief) gewonnen haben. Im Privatkundenbereich ist noch nicht hinlänglich geklärt, ob überhaupt eine große Nachfrage nach Diensten wie De-Mail, Hybridbrief oder auch dem Onlinebrief besteht.
Außerdem läuft die Deutsche Post Gefahr bei zu niedrig angesetzten Preisen, das eigene Kerngeschäft zu kannibalisieren. Zu hohe Preise könnten hingegen auf wenig Resonanz stoßen.
Für De-Mail ergibt sich wiederum das Problem der Vertrauenswürdigkeit, da das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium durchgeführt wird.

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